An Bord der EXPLORA III – ich gehöre zu den Ersten
Es gibt Momente im Leben, da weißt du sofort: Das wird unvergesslich. Einer dieser Momente war der 29. Juli 2026, kurz nach dem Mittag, als ich in Civitavecchia die Gangway der EXPLORA III betrat. Nicht irgendein Schiff. Ein brandneues Luxusschiff, das noch keine einzige offizielle Kreuzfahrt hinter sich hat. Eine Shakedown Cruise – die letzte Testfahrt vor der großen Jungfernfahrt – und ich bin mittendrin. Seit 1997 vermarkte ich Kreuzfahrten, war auf mehr als 170 Reisen weltweit, aber so etwas hatte ich noch nicht erlebt.

Der Check-in in Civitavecchia, dem Kreuzfahrthafen von Rom, lief reibungslos – was mich bei einer Shakedown Cruise mit einem frisch ausgelieferten Schiff ehrlich gesagt ein wenig überrascht hat. Doch genau das ist der Sinn dieser letzten Testfahrt: alles läuft, alles sitzt, alles ist bereit. Und als ich dann das erste Mal durch die neu gestaltete Lobby über zwei Ebenen spaziert bin, war mein erster Gedanke schlicht: WOW. Nicht laut gesagt, aber laut gedacht.
Premier Penthouse Suite 9065 – wohnen wie im besten Hotel der Welt
Ich hatte auf meinen bisherigen Reisen das Glück, viele schöne Suiten kennenzulernen. Aber die Premier Penthouse Suite 9065 auf der EXPLORA III ist noch einmal eine eigene Kategorie. Kein einziger Wunsch bleibt offen – das ist keine Floskel, das ist schlicht die Wahrheit. Großzügiger Wohnbereich, ein Schlafzimmer zum Versinken, ein Bad, das man sich in einem Stadthotel wünschen würde, und überall diese ruhige, maritime Eleganz, die Explora Journeys so auszeichnet.

Die EXPLORA III ist 19,2 Meter länger als ihre Schwesterschiffe und bietet satte 19,5 Quadratmeter öffentliche Fläche pro Gast. Das spürt man. Man begegnet sich, ohne sich zu drängen. Man findet immer seinen Platz – ob am erweiterten Conservatory Pool, in einer der zahlreichen Lounges oder einfach mit einem Buch in einem stillen Winkel des Schiffs. Wer das Allerbeste sucht, schaut sich die neue Owner’s Residence an, gestaltet von der weltberühmten Designerin und Architektin Patricia Urquiola – ein Raumkunstwerk, das für sich selbst spricht.
Das Personal: Herzlichkeit, die man nicht trainieren kann
Ein Luxusschiff steht und fällt mit seinen Menschen. Und hier hat Explora Journeys aus meiner Sicht alles richtig gemacht. Überall – wirklich überall – begegnet man einem echten Lächeln. Nicht dem aufgesetzten Hotellächeln, das man nach zehn Minuten nicht mehr sieht. Sondern echter Freude am Gast. Bei einer Shakedown Cruise, wo noch nicht alles zu hundert Prozent eingespielt ist, ist das umso bemerkenswerter.

Die Crew wirkt nicht wie Personal – sie wirkt wie ein eingeschworenes Team, das genau weiß, warum es hier ist. Das gibt einem sofort dieses Gefühl von Ankommen. Von: Hier bin ich richtig.
Anna Nash begrüßt die ersten Gäste – ein besonderer Moment
Am Abend des ersten Tages gab es eine Begrüßung und Präsentation durch Anna Nash, Explora Journeys President. Kein Standardprogramm, keine leeren Worte – sondern eine ehrliche, leidenschaftliche Vorstellung dessen, was die EXPLORA III als drittes Schiff der Flotte bedeutet und wohin die Reise geht. Für uns als Fachhandelsreisende im Reisevertrieb war das ein wertvoller Einblick in die Philosophie und Vision hinter dieser Luxuskreuzfahrt-Marke.

An Bord erwarten uns in diesen vier Tagen noch Hosted Dinners, Vorträge und Gesprächsrunden – das Format ist perfekt für alle, die das Schiff wirklich verstehen und ihren Kunden später aus eigener Erfahrung berichten wollen. Genau das ist mein Anspruch bei Luxus.Kreuzfahrten.net seit fast drei Jahrzehnten.
Dinner im Med Yacht Club – Kulinarik auf einem anderen Level
Den ersten Abend haben wir mit einem Dinner im Med Yacht Club ausklingen lassen. Was da auf den Tisch kam, war keine Schiffsküche – das war Restaurant auf internationalem Spitzenniveau. Die EXPLORA III hat das kulinarische Angebot der Flotte nochmals erweitert: Neu dabei sind der Shore Club on 11, das Chef’s Table und The Cellar – ich freue mich schon sehr, diese in den nächsten Tagen zu entdecken.

Der erste Tag auf der EXPLORA III war kurz – und gleichzeitig reich. Morgen ankern wir vor Portofino, diesem kleinen Juwel an der italienischen Riviera, das mit seinen bunten Häuserfassaden und dem türkisblauen Wasser schon so viele Maler, Dichter und Träumer angelockt hat. Ich bin gespannt. Und ihr? Bleibt dran – es geht weiter.









