Aufwachen in Portofino – ein Traum wird wahr
Es gibt Momente, da reibt man sich die Augen und fragt sich ernsthaft, ob man noch schläft. Genau das ist mir heute Morgen passiert. Ich werde wach, ziehe die Vorhänge auf – und da liegt es vor mir: Portofino. Das malerischste Fischerdorf der italienischen Riviera, eingebettet zwischen samtgrünen Hügeln und dem tiefblauen Ligurien. Und ich? Mittendrin. An Bord der brandneuen EXPLORA III, als einer der allerersten Gäste auf dieser historischen Shakedown Cruise von Civitavecchia nach Barcelona. Wer hätte das gedacht, als ich 1997 meinen ersten Kreuzfahrtkatalog in den Händen hielt.

Frühstück im Fil Rouge – bitte nicht stören
Bevor der Ausflug um 10 Uhr startet, gönne ich mir erstmal in aller Ruhe ein ausgedehntes Frühstück. Das Fil Rouge an Bord der EXPLORA III ist so eine Art lichtdurchflutete Wohlfühlzone, in der die Zeit einfach langsamer zu fließen scheint. Und mein klarer Tipp für alle, die eines Tages selbst an Bord sein werden: der Avocado Toast mit pochiertem Ei. Klingt simpel, ist aber genau das, was man an so einem Morgen braucht. Perfekt zubereitet, frisch, mit dem richtigen Biss. Dazu ein guter Kaffee – mehr braucht es nicht, um den Tag auf das richtige Gleis zu setzen.

Mit der Privatfähre nach Manarola – Pesto, Aussicht und Teamgeist
Dann geht es los. Mit einer Privatfähre verlassen wir Portofino und setzen Kurs auf Manarola – eines der fünf bunten Dörfer der Cinque Terre, das sich wie ein verwegenes Gemälde an die steilen Felsen schmiegt. Was uns dort erwartet: eine Pesto Experience der besonderen Art. Frisches Basilikum, Pinienkerne, Parmesan, Knoblauch, gutes Olivenöl – und jede Menge Ehrgeiz. Alle haben sich wirklich ins Zeug gelegt, um das beste Pesto herzustellen, und ich sage euch: der Wettbewerb war durchaus ernst gemeint. Das anschließende Verkosten mit Blick auf die bunten Häuser von Manarola und das Meer – unbezahlbar. Genau für solche Momente liebe ich diesen Job.

Durch Portofino schlendern – und die Mission Baseballcap
Nach der Rückkehr bleibt noch Zeit für einen Bummel durch Portofinos malerische Gassen. Pastellfarbene Häuser, kleine Boote im Hafen, das Gewusel der Besucher aus aller Welt – Portofino ist halt Portofino, und das zu Recht. Wer hier nicht mindestens einmal stehen bleibt und einfach schaut, dem ist nicht zu helfen.

Und dann: Mission erfüllt. Eine meiner Kundinnen hatte sich nämlich sehnlichst eine ganz bestimmte Baseballkappe gewünscht – jene beige Cap mit dem Portofino-Schriftzug aus dem Kiwi Store. Klingt nach einer Kleinigkeit? Ist es vielleicht auch. Aber genau das ist der Unterschied, den mein 5+ Wohlfühlservice ausmacht: Es sind die Dinge, die man eigentlich nicht erwarten würde, die am Ende am meisten bedeuten. Was wir nicht so alles für unsere Kunden machen – und ich sage das mit einem breiten Grinsen.
Dinner im Sakura – Japan trifft Mittelmeer
Den Abend beschließen wir im Sakura, dem japanischen Restaurant an Bord der EXPLORA III. Was für ein Genuss. Die Küche ist präzise, elegant, aromatisch – alles sitzt. Und weil auf einer Luxuskreuzfahrt der passende Wein zum Essen natürlich dazugehört, wurde auch diese Frage bestens gelöst. Ich sage nur so viel: es war ein langer, voller, wunderbar schöner Tag an der Ligurien-Küste, und das Sakura hat ihm einen würdigen Abschluss beschert.

Morgen erwartet uns ein Seetag auf dem Mittelmeer – und ich freue mich schon darauf, die EXPLORA III noch tiefer kennenzulernen. Es gibt noch so viel zu entdecken: vom neuen Conservatory Pool über das Technogym-Pilates-Studio bis hin zu den Ocean Residences und dem, was Patricia Urquiola mit der zweiten Owner’s Residence angestellt hat. Bleibt dran – hier auf Luxus.Kreuzfahrten.net berichte ich weiter, direkt aus dem Herzen dieser außergewöhnlichen Shakedown Cruise.








