Einer der Ersten an Bord der EXPLORA III – und was für ein Gefühl
Es gibt Momente in diesem Job, die mich nach fast 30 Jahren im Kreuzfahrtgeschäft immer noch sprachlos machen. Dieser hier gehört definitiv dazu. Als einer der allerersten Gäste an Bord der brandneuen EXPLORA III zu sein, auf einer Shakedown Cruise – der letzten Testfahrt vor der offiziellen Jungfernfahrt – das ist etwas, das man nicht einfach so in Worte fasst. Ich versuche es trotzdem.
Und das Allerschönste diesmal: Meine Frau Martina ist dabei. Sie ist mein persönlicher Ruhepol inmitten all dieser aufgeregten Energie an Bord – und, wie ihr gleich sehen werdet, ein ausgezeichnetes Fotomodell.
Frühstück im Fil Rouge – weil es einfach nicht besser geht
Den ersten Morgen auf einem neuen Schiff beginne ich am liebsten mit einem Frühstück, das dem Rahmen gerecht wird. Im Fil Rouge, dem eleganten Hauptrestaurant der EXPLORA III, ist das keine große Herausforderung. Wer einmal hier gefrühstückt hat, versteht sofort, warum ich immer wieder hierherkomme, wenn ich auf einem Explora-Schiff unterwegs bin.

Martina und ich haben uns einen Tisch am Bullauge geschnappt – das Mittelmeer zieht draußen vorbei, der Kaffee dampft, und für einen kurzen Moment vergesse ich vollständig, dass wir technisch gesehen gerade auf einer Testfahrt sind. Alles läuft wie am Schnürchen. Was für ein Start in den Tag.
Martina als Model – und ein Schiff voller Fotomomente
Die EXPLORA III ist großzügiger, weitläufiger und noch opulenter als ihre Schwesterschiffe. Kein Wunder, denn sie ist satte 19,2 Meter länger als EXPLORA I und II – und das merkt man auf Schritt und Tritt. Überall entdeckt man neue Perspektiven, unerwartete Winkel, kleine Oasen der Eleganz. Kurz: Das Schiff ist ein einziger Fotohintergrund.

Martina hat sich für ein wunderschönes Zebramuster-Maxikleid entschieden – und ich sage nur: Die Chemie zwischen ihr und dem neu gestalteten Interieur der EXPLORA III stimmt einfach. Der imposante Kronleuchter in der über zwei Ebenen konzipierten neuen Lobby macht als Kulisse alles andere als einen schlechten Job. Ich hätte stundenlang weiterknipsen können.
Die Owner’s Residence – Wahnsinn in Wohnform
Dann war es Zeit für etwas, worauf ich mich besonders gefreut hatte: die zweite Owner’s Residence der Flotte, diesmal gestaltet von der renommierten spanischen Designerin und Architektin Patricia Urquiola. Ich habe auf Luxuskreuzfahrten wirklich schon viel gesehen – aber was hier auf mich gewartet hat, hat mich kurz den Atem anhalten lassen.

Die Suite ist schlicht sagenhaft. Urquiolas Handschrift ist überall spürbar: klare Linien, warme Materialien, Kunstwerke, die nicht dekorieren, sondern erzählen. Und dann die Veranda – sie erstreckt sich über die gesamte Schiffsbreite, bietet direkten Heckwellenblick und natürlich einen privaten Whirlpool. Für den Videodreh hätte ich gern noch weitere drei Stunden dort verbracht. Allein schon wegen des Ausblicks auf das Kielwasser, das in der Nachmittagssonne glitzert. Mittelmeer-Romantik in Reinform.
Neben der Owner’s Residence bietet die EXPLORA III noch weitere exklusive Ocean Residences und Ocean Penthouses, die die Messlatte für Luxuskreuzfahrten einmal mehr ein gutes Stück höher legen. Explora Journeys beweist damit erneut, dass das Luxussegment von MSC keine halben Sachen macht.
Fit bleiben – im schönsten Fitnessstudio auf See
Wer glaubt, auf einer Luxuskreuzfahrt werde man zwangsläufig weich und träge, hat die EXPLORA III noch nicht gesehen. Der Ocean Wellness-Bereich wurde gegenüber den Vorgängern nochmals erweitert und beherbergt unter anderem das erste Technogym-Pilates-Studio auf See. Aber auch der Open-Air-Fitnessbereich hat es in sich.

Ich muss zugeben: Fit bleiben fällt hier wirklich leicht. Wenn man an Geräten von Technogym mit Meeresrauschen im Hintergrund trainiert und anschließend direkt in eine der neuen Wellness-Behandlungen wechseln kann, dann ist das Bewegung auf einem ganz anderen Level. Kein Keller-Gym, kein Schimmelgeruch – sondern Frischluft, Meer und erstklassige Ausstattung. So soll das sein.
Abend in der Sky Bar – und die Vorfreude steigt
Der letzte Abend dieser außergewöhnlichen Shakedown Cruise gehörte der Sky Bar. Nach einem der Hosted Dinners – einem dieser schönen Abende, an denen sich Branchenkolleginnen und -kollegen um einen Tisch versammeln und einfach Freude an diesem Beruf teilen – sind Martina und ich noch ein bisschen länger geblieben.

Alles war funktionstüchtig. Alles war perfekt. Die Lichtstimmung in der Sky Bar, das Explora Journeys Logo, das in leuchtendem Blau die Bühne illuminiert, die Stimmung unter den Gästen – es lag diese besondere Energie in der Luft, die man nur kennt, wenn etwas Großes unmittelbar bevorsteht. Denn morgen ist es soweit: Barcelona. Die offizielle Taufe der EXPLORA III. Ich weiß nicht, ob ich schlafen kann vor Vorfreude.
Fazit nach vier Tagen EXPLORA III – was für ein Schiff
Diese Shakedown Cruise von Civitavecchia nach Barcelona war keine gewöhnliche Reise. Sie war ein Privileg. Zu den Allerersten zu gehören, die dieses Schiff erleben durften, noch bevor es offiziell der Welt vorgestellt wird – das ist das, wofür ich seit 1997 in diesem Beruf bin. Die EXPLORA III ist mehr als ein Schiff. Sie ist eine Aussage darüber, wohin sich die Luxuskreuzfahrt entwickelt: großzügiger, persönlicher, designorientierter, kulinarisch ambitionierter.
Vom Shore Club on 11 über The Chef’s Table und The Cellar bis hin zur ersten Chopard-Boutique der Flotte – Explora Journeys hat bei der EXPLORA III in jeder Kategorie zugelegt. Und das spürt man. In jedem Moment, an jedem Ort, auf jedem Quadratmeter dieser beeindruckenden 19,5 m² öffentlicher Fläche pro Gast.
Mehr von der Taufe in Barcelona und allem, was danach kommt, gibt es in Kürze hier auf Luxus.Kreuzfahrten.net. Bis dahin: Bleibt neugierig – und träumt ruhig schon mal von eurem nächsten großen Abenteuer auf See.
Euer Ulrich








