MyJourneyStories: Mit der Le Champlain durch Nordeuropa – von Kopenhagen nach London

26. August bis 30. August 2026

Veröffentlicht am: 31. August 2026

Tag 5 auf dem Weg in der Ostsee und Ankunft in Amsterdam

Kanalstille, Ostseegang und Abschied in Amsterdam

Wer glaubt, die Ostsee sei ein zahmes Gewässer, der hat offenbar noch nie bei frischem Wind an Bord der Le Champlain gestanden. Kaum hatten wir den Nord-Ostsee-Kanal hinter uns gelassen – und glaubt mir, da war es so glatt wie ein Frühstückstisch –, da legte die offene Ostsee los und machte unmissverständlich klar, dass wir uns auf einem Schiff befinden und nicht in einem schwimmenden Wellness-Hotel. Was ich dazu sagen kann: Durchhalten lohnt sich. Immer.

Bugdeck Le Champlain ruhige See Wolkenhimmel

Hoch hinaus: Die Observatory Lounge auf Deck 6

Wenn das Schiff schaukelt, sucht man sich einen guten Platz. Ich habe mir dafür die Observatory Lounge auf Deck 6 ausgesucht – und wer die noch nicht kennt: Sie ist der Beweis, dass Ponant beim Thema Aussicht keine halben Sachen macht. Der Blick über den Bug der Le Champlain auf die wechselnde Nordseelandschaft ist einfach großartig. Kaffee in der Hand, Horizont vor Augen, leichtes Schaukeln unter den Füßen – das ist genau das, weshalb ich seit 1997 Kreuzfahrten vermarkte und warum ich selbst nicht aufhöre, auf diesen Schiffen zu sein.

Eleganter Salon Panoramafenster Meerblick Seestern-Dekoration

Mittags auf Deck: BBQ mit Meerblick und Maiskolben für alle

Mittags dann eine wunderschöne Szene auf Deck 3: Das Team der Le Champlain hat ein Barbecue direkt vor den Augen der Gäste aufgebaut und frisch zubereitet. Kein Buffet, das schon seit einer Stunde unter Wärmelampen steht, sondern echtes Grillen, live, mit Duft und allem drum und dran. Wer sich fragt, ob Veganer bei einem Grill-Event auf einer Luxuskreuzfahrt zu kurz kommen: Nein. Maiskolben gab es auch – und ich sage euch, die waren hervorragend. Dieses entspannte Mittagsformat auf See gehört für mich zu den schönsten Momenten an Bord, weil es zeigt, wie die French Touch-Philosophie von Ponant in der Praxis aussieht: unkompliziert, hochwertig, mit einem echten Blick für die Freude der Gäste.

Bordgrill Speisekarte BBQ Französisch Englisch

Ein Flügel, ein Pianist und ein Nachmittag, den man nicht vergisst

Am Nachmittag zog es mich dann in die Lounge auf Deck 3, und dort wartete eine echte Überraschung: Pianist Volodymyr Talakh saß am weißen Flügel und spielte – virtuos ist das Mindeste, was ich dazu sagen kann. Ich bin ehrlich gesagt kein Mensch, der sich bei jedem Konzert an Bord hinsetzen muss, aber hier blieb ich einfach sitzen. Die Musik, das sanfte Schaukeln, das Licht über dem Meer draußen vor den Fenstern – das war einer dieser Momente, die man sich nicht kaufen kann, die sich einfach so ergeben. Danke, Volodymyr.

Pianist weißer Flügel moderner Schiffsinnenraum

Amsterdam und ein Abschied mit gutem Gefühl

Dann kam Amsterdam in Sicht – und damit auch mein persönliches Reiseende. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen war es Zeit, von Bord zu gehen und den Heimflug anzutreten. Der erste Abschnitt dieser Nordeuropa-Kreuzfahrt mit Ponant geht damit für mich zu Ende: von Kopenhagen durch den Nord-Ostsee-Kanal, über die Ostsee und schließlich nach Amsterdam. Die Le Champlain fährt weiter Richtung London, und ein kleiner Teil von mir wäre gerne dabei geblieben.

Mann Sonnenbrille Schiffsdeck Amsterdam Kreuzfahrtterminal

Was bleibt? Eine Expeditionskreuzfahrt, die ihren Namen verdient: intellektuell anspruchsvoll durch das Reisethema Knotenpunkte der Weltpolitik, elegant durch den unverwechselbaren Stil der Le Champlain, und herzlich durch eine Crew, die einem das Gefühl gibt, willkommen zu sein – nicht als Passagier, sondern als Gast. Dafür ein großes Dankeschön an die gesamte Crew der Le Champlain. Ihr habt das wirklich toll gemacht.

Wer wissen möchte, ob diese Reise oder ein ähnlicher Abschnitt dieser Ponant Luxuskreuzfahrt etwas für euch ist, meldet euch einfach bei mir auf Luxus.Kreuzfahrten.net. Ich berate euch gerne persönlich – mit mehr als 170 Kreuzfahrten im Gepäck weiß ich, wovon ich rede.

Ein Hinweis in eigener Sache: Ich reise wirklich selbst – die Fotos, Erlebnisse und Notizen sind meine eigenen. Beim Ausformulieren der Beiträge unterstützt mich künstliche Intelligenz.

Reiseberichte von Luxuskreuzfahrten mit Ulrich Sommerfeld

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Ich bin Ulrich Sommerfeld – seit 1997 unterwegs auf den Weltmeeren, mehr als 170 Schiffe, unzählige Häfen. Hier teile ich meine persönlichen Eindrücke direkt von Bord: ehrlich, authentisch, mit Herz. Willkommen in meinem Reisetagebuch. ⚓

Die Reiseroute

Die Gesamtroute der Le Champlain führt in elf Tagen von Kopenhagen nach London. Ich bin auf dem ersten Abschnitt an Bord.

  • Kopenhagen, Dänemark
  • Warnemünde, Deutschland
  • Wismar, Deutschland
  • Passage des Nord-Ostsee-Kanals
  • Harlingen, Niederlande
  • Amsterdam, Niederlande
  • Scheveningen, Niederlande
  • Antwerpen, Belgien
  • Ostende, Belgien
  • Dünkirchen, Frankreich
  • London, Großbritannien
Le Champlain Nordeuropa von Kopenhagen nach London

Das Schiff

Die Le Champlain ist eine französische Luxus-Expeditionsyacht der Reederei Ponant, in Dienst seit 2018 und Teil der Ponant-Explorers-Klasse. Mit nur 92 Kabinen und Suiten für maximal 184 Gäste – umsorgt von rund 118 Crewmitgliedern – bleibt sie angenehm klein und persönlich. Alle Unterkünfte haben einen Balkon oder eine Terrasse mit Meerblick. Eine Besonderheit ist die Blue Eyes Lounge: eine Bar unterhalb der Wasserlinie, deren Bullaugen wie Walaugen geformt sind und über die man die Meereswelt sehen und hören kann. Dazu kommen eine ausfahrbare Marina für Wassersport, ein Spa mit finnischer Sauna und Meerblick sowie zwei Restaurants mit dem für Ponant typischen French Touch – französische Lebensart auf hoher See.

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